Entwicklung Ihrer Compliance-Richtlinie für kollaborativen Handel

Worum es sich dabei handelt und warum es wichtig ist

Die Collaborative Commerce Compliance Policy Ihres Unternehmens regelt, wie Sie die Programmteilnahme unter Ihren Lieferanten und Angestellten verwalten und ermutigen. Es ist der wichtigste Faktor bei der Vorantreibung der Annahme neuer Geschäftsprozesse zwischen Ihrem Unternehmen und den Lieferanten. Das ist ausschlaggebend für den Erfolg oder Misserfolg Ihres Programms.

Eine gute Compliance Policy erklärt die Erwartungen, die in eine Teilnahme gesetzt werden sowie die Konsequenzen, die sich aus einer Nicht-Teilnahme ergeben. Sie kommuniziert effektiv mit allen Parteien. Seine Komponenten sollten fünf Elemente enthalten, an die man sich mit dem einfachen Akronym EDICT erinnern kann:

  1. Erwartung: Informieren Sie Lieferanten über Ihr Programm und wie sie daran teilnehmen sollen
  2. Deadline: Legen Sie ein Datum fest, ab wann sie daran teilnehmen sollen
  3. Incentive:  Liefern Sie ihnen gute Gründe für die Teilnahme
  4. Consequences: Erklären Sie die negativen Auswirkungen wenn sie nicht teilnehmen
  5. Togetherness: Helfen Sie ihnen, die Vorteile einer Teilnahme für beide Parteien zu erkennen

Viele Lieferanten werden teilnehmen, einige werden es nicht. Sie sollten alle gleich behandeln, und die Integrität bezüglich Ihrer Regelungen und des Programms beibehalten. Beginnen Sie damit, Ihre Customer Engagement Manager um Hilfe bei der Entwicklung von Konsequenzen – und Anreizen – zu bitten, mit denen Sie sich wohlfühlen. Teilen Sie diese dann deutlich Ihren Lieferanten mit und halten Sie sich konsequent daran. Ein Beispiel für eine Kommunikation, die gute EDICT-Praktiken enthält, klicken Sie bitte hier.

Diskutieren Sie diese Fragen mit Sponsoren, Stakeholdern und Teams, wenn Sie gemeinsam Ihre Compliance Policy erschaffen:

  • Ist die Teilnahme an diesem Programm Pflicht?
  • Welche Frist gilt für die Teilnahme?
  • Sollen wir Anreize für die Teilnahme bieten?  Falls ja, was sind wir bereit anzubieten?
  • Welche Konsequenzen sollte eine Nicht-Teilnahme nach sich ziehen?
  • Sollten wir Rechnungen in Papierform noch akzeptieren, nachdem ein Lieferant dem Network beigetreten ist?
  • Sollte die Teilnahme eine Voraussetzung für die Zuteilung oder die Erneuerung von Geschäftstätigkeiten mit unserem Unternehmen sein?
  • Gibt es Lieferanten, die wir nicht ins Ariba Network einbringen können oder wollen? 
  • Sollen wir Massenrekrutierungstechniken nutzen?
  • Gibt es einen neuen Lieferanteneinrichtungsprozess?  Wie muss er modifiziert werden, um Lieferanten ins Ariba Network zu stellen?
  • Müssen sich einmalige Lieferanten im Network registrieren?
  • Welche Kommunikationskanäle sollten wir nutzen, um unsere Richtlinien Lieferanten mitzuteilen?
  • Wie sollen wir unsere Richtlinie intern kommunizieren?
  • Kommt diese Richtlinie und das Programm mit einem Executive-Buy-In?

 

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Kommunikation mit Lieferanten und deren Schulung